Historie

Von der Frühzeit bis Heute

Fuhse

Fuhse

Vermutlich siedelten bereits Steinzeitmenschen am Fuhsetal bei Dollbergen, sicher aber vor 3000 Jahren – auf dieses Alter werden Tonscherben datiert, die man 1959 beim Anlegen von Spargelbeeten fand. Es handelte sich dabei um Reste von Urnen-Gefäßen.

Die Geschichte des Dorfes Dollbergen ist bis Anfang 1900 die einer bäuerlichen Siedlung. Landwirtschaft wird im Wesentlichen heute nur noch im Nebenerwerb durchgeführt, doch gehören die landwirtschaftlichen Fahrzeuge und die umliegenden bewirtschafteten Felder (in der Hauptsache werden angebaut: Kartoffeln, Zwiebeln, Rüben, Getreide) und Kuh- und Pferdeweiden immer noch zum Ortsbild, genau wie die Fachwerkhäuser im alten Dorf.

▲ nach oben

Der Wandel zum Industriedorf

Im letzten Jahrhundert setzte auch hier die Industrialisierung ein, was dank der Anbindung an die Eisenbahnstrecke nach Berlin die Ansiedlung mehrerer Unternehmen in Bahnhofsnähe ermöglichte. Diese Eisenbahnstrecke ist auch ein wichtiges Kriterium für Neubürger, die hier zu wohnen erwägen und bequem zur Arbeit in die Städte Wolfsburg oder Hannover pendeln können. Der andere Pluspunkt ist die ebenfalls relativ nahe Autobahn 2.

am Kanalsweg

Blick vom Kanalsweg.

Nach dem Bau der Umgehungsstraße, aufgrund des Ausbaus der Bahnstrecke Hannover-Berlin, ist es in unserem Dorf erheblich verkehrsberuhigter geworden, was ein Plus an Wohnqualität bedeutet.

▲ nach oben

Der Chronist

Die Haupt-Quelle dieser Seiten ist das umfassende Werk „ Dollbergen einst und jetzt “ von Gustav Hennigs aus dem Jahre 1973. Der Chronist schrieb damals unter dem Eindruck eines großen Einschnitts in die Geschichte des Ortes, denn im Jahre 1974 gab Dollbergen seine Eigenständigkeit als Gemeinde auf und bildet seitdem als Ortsteil zusammen mit anderen Ortschaften die Gemeinde Uetze.

▲ nach oben

Das Internet

In der Neuzeit schlossen sich einige Dollbergener Autoren zusammen (Danke an dieser Stelle an Ralf Weskamp, den ersten Betreiber dieser Seite) und stellten eine schöne Visitenkarte unseres Dorfes ins Netz. Diese Arbeit wird hier fortgeführt. Leider gibt es zwischen der Hennigs-Chronik und dieser elektronischen etliche „blinde Flecken“. Aber vielleicht können die ja im Laufe der Zeit noch gefüllt werden.

Weitergehende Daten finden sich im Dollbergen-Wiki, einer privaten Homepage mit der Projektbezeichnung: „Das alte Dorf Dollbergen“.
Und nun viel Spaß bei der Lektüre der Dorf-Chronik!

weiter zur Chronik, Teil 1 ►

Alle Daten ohne Gewähr.